Montag, 7. Juli 2014

Aus alt mach neu

Vor einiger Zeit hatte ich mir aus einem karierten Stoff eine Bluse genäht, die ich aber nie angezogen habe. Ich habe sie an die Seite gelegt, um vielleicht mal ein Kinderblüschen raus zu nähen.

Beim Durchsortieren von L's Kleiderschrank fiel mir dann ein Top in die Finger, das heißgeliebt und mittlerweile zu klein geworden war.

Ich habe mir kurzerhand meinen Schnitt-Für-Alles Moona von Smila genommen, ihn reichlich geändert, die alte Bluse auseinandergenommen, etwas getüftelt, zugeschnitten und genäht:


Die Knopflöcher habe ich mir gespart.


Dafür habe ich fast alle Nähte doppelt abgesteppt -  mit gerader Naht und Zickzack-Naht.


L. war schwer begeistert.


Und ich muss jetzt unbedingt mal meine Materialien durchforsten, ob ich noch mehr geeignete Stoffe für den Schnitt finde.


Alles Liebe, Anja


Mittwoch, 18. Juni 2014

Nochmal ein Jäckchen

Nachdem ich mit meinem Jäckchen so glücklich war, dachte ich so, dass L. eigentlich auch ganz gut eins gebrauchen könnte. Sie wünschte sich eigentlich eins aus ganz ganz dunkelblauem Jeans, aber als ich auf dem Stoffmarkt diesen tollen Sternchenjeans entdeckt hatte, ging nichts anderes mehr :-)
 

Ein Kleidungsstück von Desigual hatte mich dazu inspiriert, einige Stickdateien zu erstellen.


So langsam fange ich an, mich mit Embird anzufreunden. Wenn man die erste Hürde überwunden hat, dann fängt es an, richtig Spaß zu machen.


Und jetzt habe ich endlich mal ein paar Teenie-taugliche Stickmuster :-)


Die Jacke ist bei L. richtig gut angekommen


und wir schon richtig viel getragen.


Die nächste Jacke ist dann wieder für mich.


Alles Liebe, Anja


Schnittmuster: Burda 8295

Montag, 16. Juni 2014

Die wundersame Vermehrung der Sitzunterlagen

Anfang des Jahres wurden in der Landlust tolle, gehäkelte Sitzunterlagen gezeigt. Im Prinzip völlig simpel: einfach im Kreis aus reiner Wolle gehäkelt. Mal mit und mal ohne Rüschenrand.

Da mir diese bunten Dinger so gut gefielen, dachte ich so: hast ja 'ne Menge Wollreste, probier's mal aus.


Von meiner Nummer 1 war ich dann auch ziemlich angetan, allerdings ziemlich genervt vom Maschenzählen. Und da dachte ich so: mach doch einfach mal eins aus Stäbchen.


Das ging dann auch ganz flott, und so habe ich gleich noch ein zweites hinterher gemacht.


Um dann letztendlich aber festzustellen: feste Maschen sind ja doch schöner. Also habe ich wieder feste Maschen gehäkelt. Allerdings habe ich mir Markierungen gemacht, so dass ich nicht mehr so viel zählen musste.


Das war schon viel angenehmer, also konnte ich ja noch fleissig weiterhäkeln.


Und bin dann auf die Idee gekommen, dass ich eigentlich meine gesammelten Wollreste verhäkeln könnte.


Ich hatte ja, als ich mein Spinnrad bekommen habe, ziemlich viel verschiedene Wolle gesponnen.


Ich war ganz erstaunt, was ich noch so an Resten gefunden habe.


Die Ränder habe ich immer mal variiert: mal mir Rüsche, mal mit Bögen, mal ganz glatt.


Irgendwann ging es dann auf die letzten Reste zu. Das merkt man an den Kombinationen :-)


Den braunen habe ich dann nur noch gemacht, weil ich auch den letzten Rest loswerden wollte.


Als ich dann ganz glücklich meine Reste verarbeitet hatte, bin ich erst mal wie Falschgeld durch die Wohnung gelaufen. Jetzt habe ich doch gar nichts mehr, was ich abends vorm Fernseher machen kann :-(


Aber wieder habe ich eine Ecke leer bekommen :-)


Alles Liebe, Anja